2 IN 1
Ausstellung
„Und sie werden nicht mehr frei – Jugend im Nationalsozialismus“
und
Ausstellung „So seh’ ich das“
Verlängert bis zum 28. März 2010
| Unter dem Motto „2 in 1“ wurde im Stadtmuseum Hagen die Ausstellung „Und sie werden nicht mehr frei – Jugend im Nationalsozialismus“ um die Beiträge aus dem Fotowettbewerb „Jugend im Nationalsozialismus ergänzt.
Wegen des großen Interesses von Schulklassen, Gruppen und Besuchern ist die Ausstellung bis zum 28. März 2010 verlängert. Bitte melden Sie sich für Führungen und Veranstaltungen rechtzeitig unter der Telefonnummer 02331 207 2740 an. Auch nach dem Ende der Ausstellung bietet das Historische Centrum Hagen weiterhin Veranstaltungen, Projekte und unterrichtsbegleitende Programme zum Thema an. Bitte informieren Sie sich schon jetzt - sprechen Sie mit der Museumspädagogik |
![]() | Angebote für Schulklassen |
![]() | Angebote für Gruppen |
![]() | Öffentliche Veranstaltungen |
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1. Preis Schulklassen: 10 b, Hauptschule Heubing |
Im Rahmen der Ausstellung waren Jugendliche aufgerufen, sich in einem Fotowettbewerb mit ihren Altersgenossen zur Zeit des Nationalsozialismus zu beschäftigen. Die mehr als 100 eingegangenen Arbeiten werden in der Ausstellung „Und sie werden nicht mehr frei – Jugend im Nationalsozialismus“ präsentiert. Dadurch entstehen immer wieder interessante Bezüge und neue Einsichten.
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BDM in den Straßen (c) Stadtarchiv Lippstadt |
Die Schirmherrschaft für die Ausstellung hat seinerzeit die Ministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Dr. Ursula von der Leyen übernommen.
Beide Ausstellungen zeigen, welchen Einfluss der Nationalsozialismus auf Kinder und Jugendliche nahm. Sie thematisieren die verschiedenen Lebensbereiche von Jungen und Mädchen. Viele einzigartige Bilder und Ausstellungsstücke veranschaulichen den Alltag. Sie zeigen eine Lebenswelt, die das Wort Freiheit nicht kennt.
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3. Preis Schulklassen: 10 a, Friedrich-Leopold-Woeste Gymnasium in Hemer |
Das Leben der Kinder und Jugendlichen wurde durch den Krieg veränderte. Kinderlandverschickung, Bombenkrieg und Volkssturm zerstörten die Jugend von Abertausenden. Viele wurden im Krieg verheizt und verloren ihr Leben.
Kinder und Jugendliche, die nicht in das Bild des Nationalsozialismus passten, wurden verfolgt. Wer sich auch nur in geringster Weise auflehnte, musste mit Strafe rechnen. Gehorsam stand an erster Stelle.
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Marschierende Jungs © Stadtarchiv Lippstadt |
Beide Ausstellungen wenden sich in erster Linie an Kinder und Jugendliche, aber auch an all diejenigen, die sich mit der deutschen Geschichte auseinander setzen. Sie richten sich gegen das Vergessen und mahnen zur Erinnerung. In der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit befähigen die Ausstellungen, zeitgenössische Formen des Rechtsextremismus besser einordnen und beurteilen zu können. Sie zeigen eindrucksvoll, wo eine Gesellschaft endet, die nicht Werte wie Vielfalt, Toleranz und Demokratie ihr Eigen nennt.
Umfangreiche Programme für alle Zielgruppen begleiten die Ausstellungen. Besonders Schulklassen finden in ihnen eine attraktive Ergänzung zum Unterricht.
Die Ausstellung „Und sie werden nicht mehr frei - Jugend im Nationalsozialismus“ wird gefördert im Rahmen des Bundesprogramms "VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie".
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